Die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Therapie, mit der Funktionsstörungen diagnostiziert und behandelt werden können.

Da unser Körper eine Funktionseinheit ist, können sich Störungen in einem Bereich auch auf andere Bereiche auswirken. Deshalb ist es eine Grundlage der Osteopathie, die Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im Körper zu erhalten oder wieder herzustellen.

Unser Körper reguliert sich selbst und stimmt die lebensnotwendigen Funktionen aufeinander ab. Liegen Störungen im Organismus vor, können sich im Laufe von Monaten oder sogar Jahren im Körper ganze Spannungsketten bilden, mit deren Hilfe der Körper versucht, diese Störungen auszugleichen.

Ist diese Regulierung nicht mehr möglich, wird der Mensch krank, spürt Schmerzen oder Bewegungsstörungen.

Die Osteopathie findet und behandelt die Ursachen dieser Beschwerden. Die Selbstheilungskräfte des Körpers werden dadurch aktiviert und gefördert.

Die Osteopathie betrachtet den Menschen immer ganzheitlich und bezieht in jeder Behandlungseinheit alle 3 Teilbereiche mit ein. Diese sind:

Viscerale Osteopathie
Untersuchung und Behandlung der inneren Organe bzgl. des funktionellen Zusammenspiels und deren Verschieblichkeit  
Parietale Osteopathie
Untersuchung und Behandlung des gesamten Bewegungsapparates (Knochen, Bänder, Gelenke, Muskulatur, Faszien) 
Cranio-Sacrale Osteopathie
Untersuchung und Behandlung des Schädels, des Kreuzbeins und der beeinflussenden Strukturen